Gesundheitsförderung

 

Am Campus Moos wird jede Schülerin, jeder Schüler als eigenständiges Individuum mit all seinen Potenzialen erfasst und wertschätzend durch den Schulalltag begleitet.

 

Alleine schon dieser Umstand bewirkt, dass Lernende zumeist gerne an den Campus kommen und sich in dieser Gemeinschaft einen Platz suchen.

 

Gerne zur Schule gehen bedeutet auch, Körper und Geist täglich einer Herausforderung zu stellen, die jeden Einzelnen fordert und dadurch auch in der Reife fördert.

 

Menschen, die ihrem Alltag etwas Gutes abgewinnen können, tun sich selbst gut. Sie sorgen für sich und stärken ihre Gesundheit. Diese Haltung geben wir den Jugendlichen breit mit.

 

Und sicher, es gibt auch den Unterricht, der durch seine Inhalte der Gesundheit dient: Im Sport geht es u.a. um Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit, im Kochen ist die ausgeglichene Ernährung zentral, in Natur + Technik erfolgt der Wissenstransfer zu Stoffwechsel, Organen, Körper, Sexualität, in Musik und im Gestalten werden die kreativen Sinne aktiviert. Dadurch profitieren all die anderen Fächer von den vielzähligen Synergien, die durch eine vernetzte Bildung geschaffen werden.

 

Das Fach KoSo (Kommunikation und Sozialkompetenz) nimmt v.a. die Interaktion zwischen Menschen auf, zeigt Wege der Konfliktlösung und des wertschätzenden Umganges auf, verbindet Inhalte mit dem Lebensalltag der SchülerInnen und bereitet sie so auch auf ihre Zukunft vor.

 

Und im Kursangebot haben auch Yoga und viele andere Themen Platz, die der Gesundheitsförderung ebenfalls dienen.

 

Die Sportteams über die Jahrgänge hinweg fördern Rücksichtnahme, Unterstützung, Gemeinschaft und spornen mit den Herausforderungen alle an, gemeinsam das beste Ziel zu erreichen.

 

Sogar Strukturen dienen der Gesundheit: Unterrichtsblöcke, die ein Ankommen in ein Stoffgebiet und ausreichend Zeit für Vertiefung zulassen, ausgedehnte Pausengefässe mit Bewegungs- und Spielmöglichkeiten zur Erholung, eine Mensa mit einem nahrhaften und zeitgemässen Essensangebot. Und ein Unterrichtsbeginn, der etwas den durch Studien belegten Biorhythmus von Jugendlichen entgegenkommt.

 

Der Campus versucht immer auch Symptome abzufedern, die von aussen kommen: Soziale Konflikte aus den Familien und der Peer-Group, Belastungen durch hochgesteckte Schulziele und Prüfungsvorbereitungen, Herausforderungen durch die individuelle Entwicklung in diesem Lebensabschnitt…

 

Hier helfen gute Beziehungen zu den Lehrpersonen, die Schulsozialarbeit als Vertrauensinstanz in dieser wichtigen Phase, wohlwollendes und unterstützendes Begleiten durch die teils tobenden Wogen der Pubertät.

 

Schule wird in diesem Alter nicht nur geliebt: Trotzdem wirkt sie meist als sicherer Hafen und dient mit all ihren Facetten der individuellen Gesundheit jedes einzelnen Lernenden.

 

Erfolgreiche Gesundheitsförderung muss nicht immer sichtbar sein – lachende und freudige SchülerInnen spiegeln zurück, was eine Schule in diesem Lebensabschnitt für das Wohlergehen und somit die Gesundheit leistet.

 

Bleiben Sie alle auch gesund!